Ernst Fischer hat für die Walker eine interessante und abwechslungsreiche Strecke ausgesucht, die über Schwaig, Behringersdorf, Sebalder Reichswald und Rückersdorf wieder zum Ausgangspunkt führte (12 km). Und so mancher stellte fest: Da bin ich ja noch nie gelaufen. Die Mehrzahl der Walker ist die Strecke komplett durchgelaufen und war am Ende zwar erschöpft aber zufrieden über die erbrachte Leistung.

Rund 12 Laufbegeisterte DAVler, vom Marathonläufer bis zum Hobbyläufer meisterten gemeinsam in einem angenehmen Lauftempo den diesjährigen Zweistundenlauf. Start war am Röthenbacher Kolpingheim und mit viel Geplauder und Gelächter verging die Zeit wie im Flug. Die schöne Laufrunde, die unser Frank Pruschowitz ausgesucht hatte, führte uns vom Kolpingheim zum Pegnitzgrund, weiter nach Schwaig und Richtung Hammer. Am Rückweg ging es über Waldpfade nach Behringersdorf und Rückersdorf und schließlich wieder zum Ausgangspunkt nach Röthenbach.

Sonjas Gruppe (3 Personen) radelte zunächst zum Zapfweiher im Sebalder Reichswald. Von dort aus ging's durch den landschaftlich lohnenden Tiefgraben - vorbei am Naturgartenbad - nach Erlenstegen. Der flotte Rückweg durchs Pegnitztal ließ uns noch so viel Zeit übrig, dass die beliebte "Gaulbod-Passage" bei Behringersdorf sogar mehrmals gefahren werden konnte. 

Wielands Gruppe - die ja meist nur Rennrad und Crosser fährt - musste an diesem Tag so richtig ins Gelände: 11 Teilnehmer wurden zunächst durch Schluchten, über rutschige Stege und nasse Wurzelwege gejagt. Spätestens nach der ausgewaschenen, technisch anspruchsvollen Abfahrt Richtung Heroldsberg war dann klar: niemand kommt heute sauber und trocken nach Hause. Weder Ross noch Reiter. Zu tief wurden die schlammgefüllten Löcher, ein Ausweichen unmöglich - was auch prompt zu sehr lebendigen Flüchen über Sinn und Zweck der heutigen Routenwahl führte.  Nachdem nun alle wie echte Mountainbiker aussahen ging es ins locker-flockige Finale der Tour über: die Wege der Ludwigshöhe luden ein zu schneller Fahrt mit Hops und Drops. Als der Rückersdorfer Forst uns wieder freigab stand jedem ein Lächeln im Gesicht.

2 StundenLauf

Nach der Bewegung an der frischen Luft erfreuten sich alle an den mitgebrachten Leckereien. Wie gewohnt war wieder ein reichhaltiges Buffet entstanden: Von einfallsreichen Salaten über verführerische Kuchen und Torten bis zum Glühwein mit und ohne Alkohol. Ein herzlicher Dank geht an alle Spender.

Manfred Paetzolt hat mit tatkräftiger Unterstützung von Marion Thäter dafür gesorgt, dass uns immer genügend Getränke wie Bier, Kaffee usw. zur Verfügung standen. Ein großes Lob an unsere „Wirtsleute“.

Manfred Sopejstal, Ernst Fischer, Karin Portelli, Wieland Hammes